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Weniger Schwerhörige als angenommen

Einer US-Studie der Universität Wisconsin School of Medicine and Public Health zufolge könnte die Zahl der Schwerhörigen doch nicht so stark anwachsen wie befürchtet. Wie german.hear-it.org berichtet, sei das Gehör der in der Studie untersuchten Nachkriegsgeneration besser als erwartet und besser als das von deren Eltern. Die Nachkriegsgeneration sei demnach 31 Prozent weniger von Schwerhörigkeit betroffen als die Generation zuvor. Grund für diesen Rückgang sei die zurückgegangene allgemeine Lärmbelastung, vor allem an den Arbeitsplätzen. Auch die bessere medizinische Versorgung (u. a. mit Antibiotika) trage dazu bei. Für die USA fallen damit die Annahmen für das Jahr 2030 von 65,1 Millionen Betroffene auf 51 Millionen (aktuell: 30 Millionen). Aufgrund ähnlicher gesellschaftlich-wirtschaftlicher Veränderungen treffen die Annahmen sicher auch auf andere Industrieländer zu.

red

 
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