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Hörprobleme durch Schwitzen beim Sport |
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Für immer mehr Menschen gehört das Hören von Musik mit MP3-Playern zum Sport einfach dazu. Dass das eine gefährliche Mischung ist, zeigte nun eine Untersuchung des Mexican Institute of Social Security (MISS). Nicht nur die oft zu hohe Lautstärke von 80 bis 120 dB könne demnach eine Schwerhörigkeit verursachen. Durch den Schweiß können beim Tragen von Kopfhörern auch andere Hörprobleme auftreten. Es könnte etwa zu einer höheren Wahrscheinlichkeit von Ohrenentzündungen kommen, berichtet die Internetseite german.hear-it.org. Grund sei die beim Training steigende Körpertemperatur und der durch die fehlende Luftzufuhr im Gehörgang verbleibende Schweiß. Dies könne zu Infektionen sowie Mittelohrentzündung führen, was wiederum bei mangelnder Behandlung eine Schwerhörigkeit ver-ursachen kann.
red
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Weltgrößte Handy Langzeitstudie gestartet |
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Wissenschaftler des Imperial College London haben im April unter der Be-zeichnung »Cosmos« die bisher weltgrößte Studie zur Untersuchung der Sicherheit von Handys gestartet. Untersucht werden neben Mobiltelefonen auch drahtlose Internetzugänge, Schnurlos-Telefone und Babyphones. An der Studie werden 250 000 Handynutzer aus fünf europäischen Ländern (Großbritannien, Finnland, Dänemark, Schweden, Nie-derlade) teilnehmen. Die Untersuchung soll 20 bis 30 Jahre laufen und definitive Antworten auf die Fra-gen nach den gesundheit-lichen Auswirkungen von Mobiltelefonen liefern. Bis jetzt hat die Forschung keine negativen Folgen nachgewiesen. Wissenschaftler argumentieren jedoch, dass die bisherigen Untersuchungen zu kurz gewesen seien, um langfristige Folgen wie Krebs und andere Krankheiten wie eine Häufung von Kopfschmerzen, Tinnitus, Depressionen oder Schlaf-störungen nachzuweisen. Erste Ergebnisse sollen in fünf Jahren präsentiert wer-den.
pte
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Altersunabhängige Hör-Lösung |
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Wireless-Hörsysteme sind nutzerfreundlich und kinderleicht zu bedienen. Das beweist Maria Beyer (Foto mit ihrem Hörakustiker Stefan Saul). Die 103-jährige Frau, die einen breitbandigen Hörverlust von rund 80 dB HL aufweist, kommt spielend mit ihren Hörsystemen zurecht und will sie nicht mehr missen, informiert Hersteller Oticon. Die Geräte erleichtern und vereinfachen ihr beispielsweise das Telefonieren. So weiß sie sich sicher, mit ihrer Umgebung verbunden zu bleiben und ihre sozialen Kontakte aufrechterhalten zu können, freut sie sich über die verbesserte Lebensqualität. Es zeigt sich also, dass moderne Technik für alle Altersklassen geeignet ist.
red
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Neues CI-Zentrum in Leipzig eröffnet |
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Am Universitätsklinikum Leipzig wurde Ende April mit dem Cochlea-Implantat-Zentrum eine neue Anlaufstelle für hochgradig Hörgeschädigte etabliert. Ziel der Einrichtung ist es, die Behandlung und Versorgung der Patienten in der Region zu verbessern. Ein interdisziplinäres Team kümmert sich dabei nicht nur um Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, sondern übernimmt auch die lebenslange Nachbetreuung. Um eine möglichst individuelle Betreuung zu gewährleisten, arbeitet das Leipziger CI-Zentrum u. a. eng mit Hirnforschern der Universität Leipzig sowie – bei Kindern – mit dem Förderzentrum Samuel Heinicke, der ältesten pädagogischen Einrichtung für Hörgeschädigte, zusammen.
red
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Akustisches Erlebnis Fußball-WM |
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Die Fußball-Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli in Südafrika wird sicherlich wieder ein gesellschaftlicher Höhepunkt dieses Sommers werden. Dabei wird etwas nicht zu überhören sein: die Vuvuzela. Dieses traditionelle südafrikanische Blasinstrument hat sich zum dortigen Symbols des Fußballs gemausert, das sich auch immer mehr in andere Länder verbreitet. Die Trompete aus Blech oder Plastik hat ungefähr die Länge eines Unterarms. Ihr Klang ähnelt den Lauten von Elefanten oder dem eines tiefen Nebelhorns, ist aber mit bis zu 120 dB deutlich lauter. Ein ganz anderes akustisches Erlebnis ist dagegen der offizielle WM-Song »Wavin’ Flag« des ursprünglich aus Somalia stammenden Kanadiers K’naan. Der Musiker hat den Text des Liedes für das Großereignis abgeändert. Zuvor handelte das eingängige Lied vom Überlebenskampf der Afrikaner und deren Wunsch nach Unabhängigkeit. Nun geht es um den nationalübergreifenden Geist der Spiele und das Gemeinschaftsgefühl.
red
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Laute Fans beeinflussen Schiedsrichter |
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Wie eine Studie der Universität Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln bewies, können lautstarke Fans im Stadion die Entscheidung des Schiedsrichters beeinflussen. Der Lärm führe zu einem Heimvorteil; es bestehe ein Zusammenhang zwischen dem Zuschauerlärm und der Häufigkeit Gelber Karten gegen das Auswärtsteam – vor allem in reinen Fußball-Arenen, stellten die Wissenschaftler in ihren Untersuchungen fest. Analysiert wurden 1530 Bundesliga-Spiele. Zudem beurteilten 20 Schiedsrichter Videoaufzeichnungen mit 56 Foulszenen, wobei mal eine lautere, mal eine weniger laute Geräuschkulisse eingeblendet wurde. Das Experiment beweist, dass sich die Unparteiischen bei hohem Lärmpegel signifikant häufiger für eine Gelbe Karte entschieden als in identischen Situationen ohne bzw. mit weniger Lärm. Die Forscher vermuten, dass die Schieds-richter unbewusst die Publikumsreaktion als Hinweis für die Schwere des Fouls nutzten.
red
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