Foto: AdobeStock/Gina Sanders

Voraussichtlich im ersten Quartal 2022 wird es bei den gesetzlichen Krankenkassen neue Festbeträge für Hörsysteme geben. Im Dezember fand das Festbetragsfestsetzungsanhörungsverfahren statt, bei dem laut eigener Mitteilung auch die Bundesinnung der Hörakustiker eine Stellungnahme abgegeben hat. 

Die neuen Festbeträge werden auf Basis angepasster technischer Mindestanforderungen für Hörsysteme festgesetzt. Voraussichtlich sind das:

■ Digitaltechnik
■ omnidirektionale und gerichtete Schallaufnahme
■ Mehrkanaligkeit (mindestens sechs Kanäle)
■ Rückkopplungs- und Störschallunterdrückung
■ mindestens drei automatische oder ersatzweise manuell wählbare Hörprogramme.

Die aktuell noch gültigen Anforderungen, die seit November 2013 erfüllt sein müssen, umfassen Digitaltechnik, Mehrkanaligkeit (mindestens vier Kanäle), Rückkoppelungs- und Störschallunterdrückung, mindestens drei Hörprogramme sowie eine Verstärkungsleistung von mehr als 75 dB.       AF

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