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Das Gericht der Europäischen Union (EuGH) in Luxemburg hat die Klage eines Herstellers von Getränkeverpackungen abgewiesen, der sich das sensorische Erlebnis beim Öffnen einer Getränkedose als Klangmarke schützen lassen wollte. Einem Bericht von „kostenlose-urteile.de“ zufolge ging es konkret um das Knacken und Zischen beim Öffnen der Dose, gefolgt von einer Sekunde ohne Geräusch und einem neun Sekunden langen Prickeln. Das Gericht wies in seinem Urteil (Aktenzeichen: T-668/19) darauf hin, dass der Klang beim Öffnen einer Dose ein rein technisches und funktionelles Element sei, das nicht mit einem bestimmten Hersteller in Verbindung gebracht werden kann. Die vom Kläger genannten Geräuschelemente seien im Zusammenhang nicht prägnant genug, um sich von vergleichbaren Klängen anderer Getränke zu unterscheiden.      ML

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