Foto: Katharina Vesper/madoo.net

Die bei Kindern bewährte Kombination von auditiven und visuellen Informationen in der Behandlung von Aussprachestörungen ist in abgewandelter Form für die Hörrehabilitation von erwachsenen CI-Patienten geeignet. Das fand eine Logopädiestudentin an der SRH Fachschule Bonn auf der Suche nach einer passenden Therapiemethode für einen erwachsenen Cochlea-Implantat(CI)-Patienten heraus. Die sogenannte psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie (P.O.P.T.) arbeitet unter anderem mit Lautsymbolbildern. Bei dem untersuchten Patienten, der im Alter von 45 Jahren einseitig ein CI erhalten hatte, verbesserte sich durch den Einsatz von Buchstabenkarten mit den zu erkennenden Lauten das Wortverständnis auf Satzebene signifikant. Die Einzelfallstudie wurde von Raimund Böckler, Professor für Phoniatrie und Pädaudiologie, als „origineller und innovativer Behandlungsansatz“ bezeichnet.

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