Foto: Fotolia/Olesia Bilkei

Meteorologisch beginnt der Herbst am 01., kalendarisch am 23. September. Da herrschten in Deutschland aber noch eher sommerliche Bedingungen, während inzwischen, mit bunten Blättern, raschelndem Laub, nebelverhangenen Feldern und kürzeren Tagen der Herbst Einzug gehalten hat.

Wussten Sie,

… dass das Rascheln der Blätter im Wind gerade einmal 10 Dezibel (dB) laut ist? Damit ist es genauso laut wie eine surrende Mücke – diese wird häufig aber deutlich lauter wahrgenommen, weil dieses Geräusch oft als viel nerviger eingeschätzt wird. Wird es im Herbst mal stürmischer, kann das Blätterrascheln auch 40 dB erreichen – etwa so viel wie leiser Regen.

… dass die Lautstärke von Laubbläsern knapp die Schmerzgrenze des Gehörs erreicht? Sie können bis zu 115 dB laut sein; die Schmerzgrenze, ab der dauerhafte Gehörschäden schon nach sehr kurzer Zeit auftreten können, liegt bei 120 dB. Hörschutz ist also unbedingt erforderlich – auch beziehungsweise gerade bei Personen mit einer Hörbeeinträchtigung.

… dass einem guten Richtungshören gerade im Herbst wegen der oft schlechteren Sichtverhältnisse eine große Bedeutung für die Sicherheit zukommt? So lässt sich bestimmen, woher ein Fahrzeug kommt und wie schnell es etwa ist. Damit auch Elektroautos gut hörbar sind, müssen neu entwickelte Modelle ab Mitte 2019 bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h Motorgeräusche erzeugen. Laut EU-Verordnung müssen diese mindestens 10 dB lauter sein als die Umgebungsgeräusche. Bei höheren Geschwindigkeiten sind keine künstlichen Geräusche nötig, da dann die Rollgeräusche der Reifen laut genug sind, um das Fahrzeug genauso gut wahrnehmen zu können wie Autos mit Verbrennungsmotor.

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