Foto: AdobeStock/Pixel-Shot

Die Coronapandemie hat dafür gesorgt, dass die Menschen länger und häufiger telefonieren. Im Durchschnitt war im Jahr 2020 jedes Mobilfunkgespräch 30 bis 35 Sekunden länger als 2019. Insgesamt dauerte es rund drei bis dreieinhalb Minuten, im ersten Shutdown im Frühjahr 2020 sogar rund vier Minuten. In den Vorjahren war die durchschnittliche Gesprächsdauer ungefähr konstant gewesen. Das teilten die Mobiltelefondienstanbieter Vodafone und Telefónica auf Nachfrage der Zeitschrift „Der Spiegel“ mit. Das Festnetztelefon wurde ebenfalls intensiver genutzt, teilte Vodafone mit: Gespräche dauerten hier durchschnittlich viereinhalb Minuten und damit 30 Sekunden länger als in den Jahren zuvor. Neben der Gesprächsdauer stieg auch die Häufigkeit von Telefonaten. Allein bei diesem Anbieter wurden 2020 etwa 28 Milliarden Telefonate geführt, knapp eine Milliarde mehr als 2019. Die Anzahl der Festnetzanrufe bei Vodafone blieb hingegen mit gut drei Milliarden in etwa gleich.     AF

 

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