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Fernsehen geschaut wird in Deutschland inzwischen durchschnittlich rund 220 Minuten am Tag. Besonders beliebt ist es bei Menschen ab 50 Jahren, die täglich mehr als fünf Stunden vor dem Fernseher verbringen. Damit ist es für diese Altersgruppe ein sehr bedeutsames Medium – gerade auch bei einer Hörbeeinträchtigung, um „die Einbeziehung in die Alltagsumgebung bei Wegfall sozialer Kontakte aufrecht zu erhalten“ und auf dem Laufenden zu sein, erklärte uns HNO-Klinikdirektor Professor Dr. Dr. Thomas Lenarz im Interview. Allerdings sind durch eingeschränkte Hörfähigkeiten zugleich vor allem bei Unterhaltungssendungen und Filmen Zusammenhänge nur schwer nachzuvollziehen, weiß Lenarz aus Erfahrung. Eine hohe Lautstärke oder eine vermehrte Anstrengung helfen nur bedingt. Wie wieder entspanntes Fernsehen gelingen kann – und warum schlechtes Verstehen nicht immer am eigenen Gehör liegen muss – erfahren Sie in „Spektrum Hören“ 1/2022, die am 13.01.2022 erschienen ist. Dafür haben wir für Sie verschiedene Beiträge, Interviews und Erfahrungsberichte zusammengestellt.

Dass Kinder heute meist frühzeitig Hören lernen können, ist ein Verdienst des Neugeborenen-Hörscreenings. Die sich daraus sowie aus der UN-Behindertenrechtskonvention und dem gemeinsamen Lernen mit hörenden Kindern ergebenden Chancen halten aber auch einige beträchtliche Herausforderungen bereit – sowohl für die Kinder, als auch deren Eltern. Welche das sind und wie den Folgen begegnet werden kann, können Sie ebenfalls in „Spektrum Hören“ 1/2022 nachlesen.

Auch wenn die Wahrnehmung von Behinderung inzwischen im Wandel ist, kann von einer Inklusion noch lange nicht die Rede sein. Oft stellt eine Hörbeeinträchtigung beispielsweise ein Hindernis im Berufsleben dar. Wie ein selbstbewusster und selbstverständlicher Umgang damit helfen kann, zeigen die Erfahrungen von Petra Dreyfus. Überdies beleuchten wir in „Spektrum Hören“ 1/2022 – neben vielen weiteren Themen –, welche Bedeutung die Ampelparteien Menschen mit Behinderung im Koalitionsvertrag zumessen.

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