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Erkrankungen des Alters, wie beispielsweise eine Demenz, können auch hörbeeinträchtigte und gehörlose Menschen betreffen. Tatsächlich sind laut einer Studie Menschen mit einer unversorgten Schwerhörigkeit sogar gefährdeter, eine Demenz zu bekommen als ältere Menschen ohne Hörbeeinträchtigung oder mit einer versorgten Schwerhörigkeit. Auch sind die Symptome einer Hörbeeinträchtigung und einer Demenz häufig recht ähnlich; bei Verdacht auf eine Demenz sollte daher unbedingt auch das Gehör überprüft werden. Beim Umgang mit Personen, die sowohl schwerhörig als auch dement sind, ist darüber hinaus ei­niges zu beachten. Informationen dazu hat die Deutsche Alzheimergesellschaft in einem Informationsblatt zusammengefasst. Es kann kostenfrei als PDF unter http://t1p.de/demenz-infos abgerufen werden. Wer sich über die neuesten Erkenntnisse rund um Demenz informieren möchte, sollte sich außerdem den 18. bis 20. Oktober 2018 freihalten – da findet in Weimar der zehnte Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft statt. mse

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