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Die Stiftung Warentest hat die Qualität der deutschen Augenoptiker getestet – kaum einer schnitt dabei „gut“ ab. Getestet wurde von reinen Onlineanbietern über Ketten mit und ohne Webshop bis hin zu zwei Einzeloptikern vor Ort. Diese liegen mit den Noten 2,3 beziehungsweise 2,6 im Test vorne, gefolgt von den Branchenriesen Fielmann und Apollo sowie Matt. Schlusslichter sind zwei günstige Anbieter, die Brillen ausschließlich online verkaufen. Gut meisterten fast alle geprüften Optiker die Sehtests – sofern sie sie denn anboten. Die meisten Brillen glichen auch die Fehlsichtigkeit gut aus. Schwierig wurde es demnach bei Gleitsichtmodellen und Arbeitsplatzbrillen. Bei komplexen Anforderungen empfehlen die Warentester daher, unbedingt einen Augenoptiker im Laden aufzusuchen. Das Fazit der Experten: Es hapere vor allem beim Anpassen und noch mehr beim Feinjustieren der Brillen. Während die reinen Onlineanbieter dabei technologiebedingt eingeschränkt seien, bekam auch die Arbeit in den Fachgeschäften nicht nur Lob. Auch die Preisunterschiede seien teilweise extrem. Die gesamte Testauswertung ist in Heft 4/2019 von „Stiftung Warentest“ nachzulesen. zg

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