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Die „Ärztezeitung“ berichtet von einer britischen Studie, nach der es große Unterschiede zwischen der Selbsteinschätzung des Hörvermögens und einem audiometrischen Befund gibt. Dazu verglichen die Forscher die Angaben von knapp 100 000 Menschen zwischen 50 und 89 Jahren mit einem parallel durchgeführten Hörscreening. Außerdem mussten die Probanden angeben, ob sie einem Gespräch trotz Hintergrundgeräuschen folgen können. Ergebnis: 30 Prozent der Probanden, bei denen ein Hörverlust von über 35 dB gemessen wurde, hatten ihr Hörvermögen falsch eingeschätzt. Außerdem stellten die Forscher fest, dass ältere Menschen (65 bis 74 Jahre) ein fünf Mal höheres Risiko haben, ihre Schwerhörigkeit nicht zu erkennen als Menschen in der Altersklasse von 50 bis 64 Jahren.   ML

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