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Die anhaltende COVID-19-Pandemie und die damit verbundene wirtschaftliche Lage haben die Situation behinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt weiter verschärft, teilte der Sozialverband Deutschland (SoVD) mit. Demnach hat die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Schwerbehinderung im Januar 2021 mit 180 000 (+11,8 Prozent zum Vorjahresmonat) einen neuen negativen Höchststand erreicht. Der SoVD bewertet diese Entwicklung als „besonders dramatisch“, da Menschen mit Behinderungen im Schnitt deutlich länger brauchen, bis sie wieder in Beschäftigung sind. Der Verband fordert daher „mutige Entscheidungen der Politik“, die einen „Ruck für Teilhaben“ erzeugen. „Wir brauchen das klare Signal, dass Inklusion keine Option ist, sondern ein Menschenrecht“, betont SoVD-Präsident Adolf Bauer.    zg

 

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