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In einer vom Hörsystemhersteller Phonak beauftragten Studie zu Remote Support (Fernbetreuung) in der Kinderhörsystemversorgung stellte sich heraus, dass sich die Hörgerätetragedauer der Kinder deutlich erhöhte, wenn die Eltern Teleberatung erhielten. Aufgeteilt war die Studie der University of Utah in drei Phasen: In der ersten Phase ging es darum, die Herausforderungen der Familie im alltäglichen Umgang mit den Hörgeräten zu verstehen, im zweiten Studienabschnitt ging es um das Lösen konkreter Problemstellungen und in der abschließenden Phase wurde der Erfolg der vorangegangenen Phasen kontrolliert und die Beratungsthemen weiter vertieft. Dabei zeigte sich schon in der ersten Studienphase ein Anstieg der durchschnittlichen Tragedauer von sieben auf 9,1 Stunden pro Tag; in der zweiten Phase stieg die Tragedauer weiter auf 9,5 Stunden pro Tag und erreichte in der dritten Phase 10,5 Stunden. Das habe, so das Fazit der Studie, nicht nur gezeigt, welchen großen Einfluss Datalogging und die Beratung über Distanz für die Versorgungsqualität und -ergebnisse von kleinen Kindern haben könne. Auch sei die Akzeptanz für digitale Lösungen bei jungen Eltern sehr hoch. Sie hätten es als große Entlastung empfunden, Dienstleistungen flexibler und ohne den Aufwand eines Vor-Ort-Besuches beim Hörakustiker mit einem kleinen Kind in Anspruch nehmen zu können. mse

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