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Wenn Kinder schnarchen, könne dies gravierende Auswirkungen auf die körperliche und mentale Entwicklung der Kleinen haben, meldete die „Leipziger Volkszeitung“. In einem Interview wies Jens Kluge vom Universitätsklinikum Leipzig darauf hin, dass zwischen fünf und zehn Prozent aller Kinder eine kürzer- oder längerfristige Schnarchepisode hätten. Die Hauptursache hierfür sei vergrößertes Mandelgewebe im Nasen- und/oder Rachenraum. Typischerweise seien die Kinder zwischen einem und fünf Jahren alt. Die daraus resultierende schlechtere Belüftung des Innenohres führe zudem oft zu einer Hörminderung. Seien Kinder tagsüber unausgeglichen bis hyperaktiv oder nähmen sie nicht altersgemäß zu, sollten die kleinen Schnarcher beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt und gegebenenfalls in einer schlafmedizinischen Sprechstunde vorgestellt werden. jh

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