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Wissenschaftler der Universität Stanford sind der Frage nachgegangen, woran die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern in der Pubertät oftmals scheitert. Wie das Nachrichtenportal „ntv“ berichtet, liegt es, vereinfacht gesagt, an der Stimme der Mutter. Diese aktiviert bei Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren sowohl Belohnungs- als auch Emotionsverarbeitungszentren im Gehirn. Ab ungefähr 13 Jahren erzeugt die Stimme der Mutter nicht mehr diese neurologische Reaktion. Gehirnscans legen nahe, dass sich das Gehör der Jugendlichen mit fortschreitendem Alter weniger auf die Mutter, dafür aber vermehrt auf die Stimmen anderer Menschen konzentriert. Das dient dazu, dass die Heranwachsenden neue soziale Verbindungen außerhalb der eigenen Familie aufbauen und sich mit der Welt beschäftigen.      ML

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