Foto: MED-EL

Kinder, die beidseitig mit Cochlea-Implantaten (CIs) versorgt sind, können Wörter in lauten Umgebungen deutlich besser erkennen als einseitig CI-versorgte Kinder. Das zeigte eine koreanische Studie mit 40 Kindern, von denen 20 mit einem CI und 20 mit zwei CIs versorgt sind. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin „International Journal of Pediatric Otorhinolaryngology“. Eine frühere Studie aus Großbritannien hatte bereits gezeigt, dass mit zwei CIs versorgte Kinder nicht nur besser im Lärm verstehen, sondern auch die Richtung eines Geräuschs genauer lokalisieren können. Eine beidseitige CI-Versorgung führte im Durchschnitt im Vergleich zu einer einseitigen Versorgung zu einer Verbesserung der Genauigkeit der Schalllokalisierung um 18,5 %. Die Sprachwahrnehmung im Lärm verbesserte sich um 3,7 dB.     AF

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